Weit werden

SterneBlog 31.7.19 @EvelineRufer

Das menschliche Leben ist eigentlich dazu gedacht, sich zu erfahren und zu entfalten. Uns erfahren tun wir sowieso. Aber entfalten und weit werden? Es gibt auf der Erde so viele Begrenzungen.

Was heisst sich entfalten und wo beginnt sie? Sie beginnt nicht mit der äusserlichen Entfaltung. Ich beziehe mich hier nicht in erster Linie auf berufliche und private Entfaltung. Diese geschieht eigentlich von selbst, wenn wir die innere Entfaltung zu lassen.

Auf meinen Reisen in die Mongolei habe ich eine interessante Beobachtung gemacht. In der Mongolei gibt es sehr, sehr viel Weite. Wenn wir nach einem Tag durch die weiten Steppen der Mongolei geritten sind und gegen Abend unsere Zelte aufgeschlagen haben, haben sich die meisten Menschen gleich in ihr Zelt zurückgezogen. Es war irgendwie für das menschliche Selbst zu viel Weite auf einmal. Die alltägliche Ausdehnung des menschlichen Bewusstseins und der eigenen Wahrnehmung begrenzt sich meistens auf einen Umkreis von ein paar Metern. Deshalb verstehe ich auch dieses Rückzugsbedürfnis. Es ist wirklich nicht so einfach für das menschliche Selbst sich in die Weite auszudehnen.

Ich selbst liebe die Weite. Hier kann ich mich energetisch ausdehnen ohne gleich an ein Haus anzuecken. Es hilft mir meine Perspektive zu vergrössern und mich mit meinem Seelenselbst zu verbinden. Natürlich braucht mein menschliches Selbst dann auch wieder die Rückverbindung zu mir selbst. Denn man kann sich in dieser Weite schon auch etwas verloren fühlen.

Diese Ausdehnung kann mitunter auch eine Art Überforderung für das menschliche Selbst sein. Es überwältigt dich sozusagen.  Du gehst aus deiner Komfortzone heraus und dein Bewusstsein dehnt sich aus. Dich energetisch für die Weite zu öffnen, heisst auch, du nimmst Dinge wahr, die nicht fassbar sind. Du beginnst sie auf eine energetische Art zu erfassen. Dinge, die dir in deinem alltäglichen, normalen Fokus sonst entgehen.

Das ist sehr wertvoll. Denn oft drehen wir uns in unserem eigenen Kreis von diesen paar Metern. Wenn du dich blockiert oder in einem Thema gefangen fühlst, dann lade ich dich ein, suche dir einen Ort, in dem du in die Weite blicken kannst.

Atme zuerst mit geschlossen Augen und fühle dein menschliches Sein, dann öffne die Augen und blicke in die Weite. Lass dich weit werden. Erlaube dir dein Seelenselbst zu fühlen. Erlaube dir die Öffnung deiner Perspektive. Wie lange kannst du einfach so im Sein in die Weite blicken? Schliesse dann wieder deine Augen. Kehre zu dir zurück und bringe einfach die Erfahrung der Weite in dich zurück. Verankere es in dir.

Es ist eine ganz einfache Übung. Eigentlich. Vielleicht ist sie aus oben genannten Gründen anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig. Für das menschliche Selbst mag es sich erst etwas fremd anfühlen. Aber es hilft dir über deine eigenen Limitierungen zu gehen, dich für die wunderbare Welt des Nichtsichtbaren zu öffnen und sie zu erfahren.

Wir sind ständig von nichtsichtbaren Energien umgeben. Auch, wenn der menschliche Verstand sie nicht wahrnimmt. Es liegt nicht in seinem Programm. Du kannst diese nichtsichtbaren Energien nur fühlen und mit deinen Sinnen wahrnehmen. Diese nichtsichtbaren Energien wollen dir dienen. Sie stehen dir zur Verfügung. Lade sie ein.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag des Weit-Werdens.

Herzlichst deine Eveline


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