Was willst du wirklich in deinem Leben?

SternenBlog 26.6.19 @Eveline Rufer

Das Thema «Fesseln sprengen» zeichnet sich weiterhin ab. Was willst du wirklich in deinem Leben? Und was hält dich davon ab? Was hält dich zurück?

Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass wir viele Wenns und Abers haben, die uns sagen, es geht nicht, ich kann nicht. Ich habe mir diesbezüglich eine kleine Strategie zurechtgelegt.

Zuerst muss ich natürlich erst einmal wissen, was ich will. Da liegt schon die erste Hürde. Frage ich meine Klienten was sie im Leben wollen, höre ich oft zuerst, was sie nicht wollen. Scheinbar ist es für das menschliche Selbst einfacher zu sagen, was es nicht will. Warum das wohl so ist? Vielleicht ist es einfacher zu sagen, was ich nicht will, weil ich dann die wirklichen Hintergründe und womöglich auch ein versteckter Schmerz, der darin liegt, nicht anschauen muss. Ich kann in meinem Status Quo verharren und im Jammermodus bleiben. 

Aber meine Frage lautet, was willst du wirklich? 

Oft dauert es eine Weile, bis ich hier eine Antwort bekomme. Was ich hier oft als Nächstes zu hören bekomme:» Ich möchte es einfach wieder so, wie es früher war.» Das ist die zweite Hürde. Das Leben ist jedoch Wandlung und Entwicklung. Wir können keinen früheren Zustand wieder herstellen. Was wir jedoch tun können, ist uns zu fragen, wie sich dieser frühere Zustand angefühlt hat. Was ist die Essenz von diesem? 

Was willst du wirklich? Nimm die erste Hürde und schreibe dir auf, was du nicht willst. Schreibe all die Wenns und Abers auf, die dir einfallen. Ich kann nicht, weil ich zu xxx bin. Dann ersetze das ich «kann nicht» durch ein «ich will nicht». 

Lese dir den ersten Satz «ich kann nicht, weil xxx» laut vor, atme einen Moment und fühle in die Energie hinein. Wie fühlt sich das an? Dann sage den zweiten Satz laut vor » ich will nicht, weil xxx», atme auch hier und fühle in die Energie hinein. Wie fühlt sich das an? Kannst du einen Unterschied ausmachen? Ich gebe dir hier die Antwort nicht, denn sonst würde ich dir etwas Wichtiges wegnehmen, dein eigenes Gefühl dazu. Du kannst mir jedoch gerne einen Kommentar ganz am Ende des Blogs dazu schreiben. Ich werde darauf antworten. 

Wie gehst du mit der zweiten Hürde um, falls du sie spürst? Auch hier gilt, fühle in die Qualität des damaligen Zustandes hinein. Atme und erlaube dir zu fühlen, was die Energie damals war. Denke nicht, fühle den Zustand. Oft wollen wir nicht wirkliche eine Situation wieder herstellen, wie sie war, sondern wir möchten das Gefühl zurück. 

Dich mit diesen zwei Hürden auseinanderzusetzen bringt dich deinem Thema, was du wirklich willst näher und was deine «Ausreden» oder Ablenkungen diesbezüglich sind. Oh, und wir haben so viele davon. 

Erlaubst du dir, dass das, was du wirklich willst, auch in dein Leben kommt? Nein, sonst wäre es schon da. 

Jetzt kommt der zweite Teil meiner kleinen Strategie, ich stelle mir vor, es ist schon da, was ich wirklich will und fühle da in die Energie hinein. Wiederum lade ich dich ein, dir laut zu sagen, was du willst. Wie fühlt sich das an? Wie reagiert dein Körper darauf? Welche Gefühle fühlst du? Welche Gedanken hast du?

Wenn es sich einfach gut, weit, befreiend anfühlt, dann nimm dieses Gefühl und geh damit in deinen Tag. Falls hindernde Gedanken oder Gefühle hochkommen, wie Ängste oder ich habe das nicht verdient oder was auch immer, dann nimm dieses Fesseln und stelle dich ihnen. Es braucht Mut, ich weiss. Aber erlaube dir all diese Ängste für einen Moment zu fühlen mit ihnen zu atmen, dich ihnen zu stellen und gib dich dann frei. Lass die Energie in Bewegung kommen. 

Die Fesseln, die du in deinem Leben spürst, hast du dir nicht von heute auf morgen angelegt. Sie werden sich auch meistens nicht von heute auf morgen lösen. Du hast sie dir nicht aus Dummheit angelegt. Sie hatten ihre Berechtigung. Aber je mehr du den Mut hast hinzuschauen, was deine Ausflüchte sind, werden sich deine Fesseln langsam aber stetig lösen, in kleinen Schritten bis sie sich von selbst auflösen.

Herzlichst deine Eveline 


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